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Bürgerrat "Demokratie findet Stad/tt – Mitreden. Mitgestalten. Mitbewegen."

(ID 2460)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Sachsen
    Kreisfreie Stadt:
    Dresden, Stadt

    Herkunft des Eintrags:
    Eigenrecherche
    Name des Verfahrens:
    Bürgerrat "Demokratie findet Stad/tt – Mitreden. Mitgestalten. Mitbewegen."
    Art des Verfahrens:
    Bürgerrat
    Thema:
    Thema steht noch nicht fest
    Fragestellung:
    Fragestellung steht noch nicht fest
    Schlagworte:
    Dresden, Bürgerrat, Demokratie, Bürgerbeteiligung
    Themenfelder:
    keine Angabe
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Ja
    Beteiligte Orte:
    Dresden
    Beginn des Bürgerrats:
    11.2026
    Ende des Bürgerrats:
    12.2026
    Anzahl der Teilnehmenden:
    keine Angabe
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    In Planung
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Stiftung Frauenkirche Dresden
    Durchführende Akteure:
    metro_polis e. V.
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    Stiftung Frauenkirche Dresden
    Andreas Dieterich, Referent für Friedens- und Versöhnungsarbeit
    Neumarkt
    01067 Dresden
    Tel. +49 (0) 351 65606530
    E-Mail: buergerrat@frauenkirche-dresden.de
    Rechtliche Grundlage:
    Sonstige
    Sonstige rechtliche Grundlagen:
    Beauftragung durch eine Stiftung
    Verstetigung:
    Wiederkehrend

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Lokale Anliegen in Dresdner Stadtteilen durch geloste Bürgerinnen und Bürger beraten und Empfehlungen für Politik und Verwaltung entwickeln; zugleich Bürgerräte als Beteiligungsform in Dresden erproben und langfristig verankern.
    Überblick über das Verfahren:
    Im Bürgerrat-Projekt „Demokratie findet Stad/tt – Mitreden. Mitgestalten. Mitbewegen.“ der Stiftung Frauenkirche Dresden sollen Bürgerinnen und Bürger nicht nur zu einer gesamtstädtischen Frage miteinander beraten. Geplant sind fünf Bürgerräte in verschiedenen Dresdner Stadtteilen und anschließend ein zentraler Bürgerrat in der Frauenkirche.

    Das von November 2025 bis Dezember 2026 laufende Projekt wird von der Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam mit metro_polis e. V. umgesetzt. Der Freistaat Sachsen unterstützt es im Rahmen seiner Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung mit 76.197,63 Euro. Die Fördersumme bezieht sich auf das gesamte Projekt und ist daher nicht mit den Kosten der Bürgerräte gleichzusetzen.

    Fünf Bürgerräte in den Stadtteilen

    Im Mittelpunkt stehen zunächst fünf dezentrale Bürgerräte. In ihnen sollen ausgeloste Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Stadtbezirksbeiräte über Fragen beraten, die ihren Stadtteil unmittelbar betreffen. Aus den Beratungen sollen konkrete Empfehlungen hervorgehen.

    Damit unterscheidet sich das Verfahren von einem Bürgerrat, dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich durch Los bestimmt werden. Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger beraten hier gemeinsam mit Mitgliedern bestehender politischer Gremien.

    Die konkreten Themen der fünf Bürgerräte stehen öffentlich noch nicht fest. Das Projekt ist bewusst auf Fragen aus den einzelnen Stadtteilen ausgerichtet. Die Bürgerinnen und Bürger sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen und Perspektiven unmittelbar in die Beratungen einzubringen.

    Ergebnisse kommen in die Frauenkirche

    Nach Abschluss der fünf Stadtteil-Bürgerräte sollen deren Ergebnisse zusammengeführt werden. Dafür ist ein zentraler Bürgerrat in der Frauenkirche vorgesehen. Dort sollen die Empfehlungen gebündelt und mit Vertreterinnen und Vertretern des Dresdner Stadtrats und der Stadtverwaltung diskutiert werden.

    Das Verfahren schafft damit eine Verbindung zwischen Beratungen auf Stadtteilebene und der gesamtstädtischen Politik. Noch nicht bekannt ist allerdings, in welcher Form Stadtrat und Verwaltung anschließend mit den Empfehlungen umgehen werden. Eine Verpflichtung zu einer förmlichen Stellungnahme oder zur Beratung und Entscheidung über jede einzelne Empfehlung ist in den bislang veröffentlichten Projektinformationen nicht beschrieben.

    Fortsetzung des Bürgerrats „Friedensstadt Dresden“

    Mit dem Projekt knüpft die Stiftung Frauenkirche an ihren Bürgerrat „Friedensstadt Dresden“ von 2025 an. Für dieses Verfahren waren zunächst 3.000 Dresdnerinnen und Dresdner nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und angeschrieben worden. Aus den Rückmeldungen wurde eine Gruppe von 50 Bürgerinnen und Bürgern zusammengestellt, die die Bevölkerung unter anderem nach Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Wohnort möglichst gut abbilden sollte.

    Der Bürgerrat beriet im März 2025 über die Frage, wie Dresden als Friedensstadt in die Zukunft gehen sollte. Seine Empfehlungen wurden in einem Bürgergutachten zusammengefasst und am 8. Mai 2025 an die Stadt übergeben. Das neue Projekt soll die dabei gewonnenen Erfahrungen aufgreifen und das Modell nun stärker in die Dresdner Stadtteile tragen.

    Bürgerräte dauerhaft in Dresden verankern

    Das Projekt verfolgt damit über die einzelnen Empfehlungen hinaus ein weiteres Ziel. Die Stiftung Frauenkirche möchte neue Möglichkeiten demokratischer Beteiligung erproben, das Vertrauen in politische Prozesse stärken und Bürgerräte langfristig als Beteiligungsform in Dresden etablieren. Die fünf Stadtteil-Bürgerräte dienen insofern auch als Erprobung eines dezentralen Modells.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    Fünf Stadtteil-Bürgerräte
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    keine Angabe

    Dokumente:
    keine Angabe
    Webseiten:
    Seite Zugriff URL HTML Datei
    www.beteiligen.sachsen.de 28.09.2026 16:43:34 https://www.beteiligen.sachsen.de/stiftung-frauenkirche-dresden-15218.html Datei
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Stratifiziertes Losverfahren
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    Alter
    Geschlecht
    Wohnort
    Bildungsabschluss
    Migrationshintergrund
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Mindestalter für das Losverfahren:
    keine Angabe
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Ja
    Anzahl nicht geloster Teilnehmender:
    keine Angabe
    Wie und nach welchen Kriterien wurden die nicht-gelosten Teilnehmenden ausgewählt?
    Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Stadtbezirksbeiräte
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Anzahl Einladungen:
    keine Angabe
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    keine Angabe
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    keine Angabe
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    keine Angabe
    Unterstützung der Teilnahme:
    Kinder- und Angehörigenbetreuung
    Unterstützung bei technischen Fragen
    Begleitpersonen bei Bedarf

    Kosten:
    keine Angabe
    Herkunft der Finanzierung:
    Sächsische Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung - Fördersäule „Zivilgesellschaftliches Einzelvorhaben“

    Datum des Beschlusses:
    keine Angabe
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    Nur Präsenz
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    keine Angabe
    Art der Kleingruppen:
    Moderierte Kleingruppen
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    keine Angabe
    Anzahl der Panel:
    keine Angabe

    Einbezug von externer Expertise:
    keine Angabe
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    keine Angabe
    Hintergrund der Expert:innen:
    keine Angabe

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    keine Angabe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    keine Angabe

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    keine Angabe
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    keine Angabe
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    keine Angabe
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Nein
    Art der Evaluation:
    keine Angabe
    Methodik der Evaluation
    keine Angabe
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    keine Angabe
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    keine Angabe
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    keine Angabe
    Legislative Beschlüsse:
    keine Angabe
    Exekutive Beschlüsse:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    FDP
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    keine Angabe
    Stand der Umsetzung:
    keine Angabe
    Stand vom:
    keine Angabe
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe